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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Dies ist eine Übersetzung. Verbindlich ist allein der niederländische Text.

Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2026. Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist Bestandteil dieser Bedingungen.

Artikel 1. Wer wir sind und was die verwendeten Begriffe bedeuten

1.1 Servaro ist ein Dienst der Netwerkplek IT B.V., Veersedijk 59, 3341 LL Hendrik-Ido-Ambacht, Niederlande, eingetragen bei der niederländischen Handelskammer (KvK) unter der Nummer 85523968. Sie erreichen uns unter info@servaro.nl und 0800 5005. In diesen Bedingungen nennen wir die Netwerkplek IT B.V. „Servaro“.

1.2 In diesen Bedingungen bedeutet:

  • Kunde: das Unternehmen oder die Organisation, die einen Vertrag mit Servaro schließt. Der Kunde handelt als Unternehmer, nicht als Verbraucher.
  • Dienst: die Software von Servaro, die wir über das Internet bereitstellen: das Webportal unter app.servaro.nl, die Monteur-App, die API und das Kundenportal unter klant.servaro.nl.
  • Benutzer: eine Person, die vom Kunden ein Konto für das Webportal, die Monteur-App oder die API erhält.
  • Portalbenutzer: ein Kunde des Kunden, der sich über das Kundenportal anmeldet.
  • Kundendaten: alle Daten und Dateien, die der Kunde oder seine Benutzer in den Dienst eingeben oder die der Dienst für den Kunden erstellt. Zum Beispiel Kunden, Standorte, Serviceberichte, Fotos, Unterschriften, Prüfergebnisse und Notizen.
  • Paket: das Abonnement, das der Kunde wählt (Start, Team oder Business).
  • Vertrag: die Vereinbarungen zwischen Servaro und dem Kunden, einschließlich dieser Bedingungen und des Auftragsverarbeitungsvertrags.
  • Schriftlich: auf Papier, per E-Mail oder über eine Mitteilung im Dienst.

Artikel 2. Wann diese Bedingungen gelten

2.1 Diese Bedingungen gelten für jedes Angebot von Servaro, jede Testphase und jeden Vertrag über den Dienst.

2.2 Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn der Kunde darauf verweist.

2.3 Servaro stellt dem Kunden diese Bedingungen vor Vertragsschluss zur Verfügung. Dies geschieht elektronisch: Der Kunde kann sie auf servaro.nl und bei der Anmeldung lesen, speichern und herunterladen. Auf Anfrage senden wir sie kostenlos per E-Mail oder Post.

2.4 Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist Bestandteil dieser Bedingungen. Regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag etwas anderes zu personenbezogenen Daten, geht der Auftragsverarbeitungsvertrag vor.

2.5 Ist ein Teil dieser Bedingungen unwirksam, bleibt der Rest in Kraft. Servaro und der Kunde vereinbaren dann eine neue Regelung, die der ursprünglichen Absicht möglichst nahekommt.

2.6 Es kann Übersetzungen dieser Bedingungen geben. Bei Abweichungen gilt der niederländische Text.

Artikel 3. Angebot und Vertrag

3.1 Ein Angebot von Servaro ist unverbindlich, es sei denn, es nennt eine Gültigkeitsdauer.

3.2 Der Vertrag beginnt, wenn der Kunde online oder über ein unterschriebenes Angebot ein Paket wählt und bestätigt. Servaro bestätigt dies per E-Mail.

3.3 Die Person, die den Vertrag im Namen des Kunden schließt, erklärt, dazu befugt zu sein.

Artikel 4. Testphase

4.1 Der Kunde kann den Dienst 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen. Während der Testphase stehen alle Funktionen zur Verfügung.

4.2 Die Testphase endet automatisch nach 30 Tagen. Ein kostenpflichtiges Abonnement folgt nur, wenn der Kunde ein Paket wählt.

4.3 Wählt der Kunde kein Paket, bewahrt Servaro die Kundendaten nach dem Ende der Testphase noch 30 Tage auf. In dieser Zeit kann der Kunde noch ein Paket wählen oder seine Daten exportieren. Danach löscht Servaro die Kundendaten, wie im Auftragsverarbeitungsvertrag festgelegt.

4.4 Servaro darf eine Testphase bei Missbrauch verweigern oder vorzeitig beenden, etwa wenn jemand immer wieder neue Testphasen startet.

Artikel 5. Der Dienst und die Pakete

5.1 Jedes Paket enthält alle Funktionen des Dienstes. Die Pakete unterscheiden sich nur in der Anzahl der Benutzer. Preise pro Monat, zzgl. MwSt.:

Paket Benutzer Preis pro Monat
Start 5 129 EUR
Team 10 249 EUR
Business 25 549 EUR

5.2 Es fallen keine Einführungskosten an. Portalbenutzer sind kostenlos und zählen nicht zur Anzahl der Benutzer.

5.3 Braucht der Kunde mehr Benutzer, als sein Paket erlaubt, wählt er ein größeres Paket. Für mehr als 25 Benutzer erstellt Servaro ein individuelles Angebot.

5.4 Der Kunde kann jederzeit in ein größeres Paket wechseln. Der neue Preis gilt ab diesem Zeitpunkt, anteilig. Ein Wechsel in ein kleineres Paket gilt ab dem folgenden Monat.

5.5 Servaro hostet den Dienst auf eigenen Servern in den Niederlanden.

5.6 Servaro darf den Dienst verbessern und ändern. Entfernt Servaro eine wichtige Funktion, die der Kunde nutzt, kündigt Servaro dies mindestens 30 Tage im Voraus an. Der Kunde kann dann zum Zeitpunkt der Änderung kündigen.

Artikel 6. Verfügbarkeit, Wartung und Support

6.1 Servaro strebt eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99,5 % je Kalendermonat an. Servaro misst dies selbst. Der Kunde kann mit eigenen Daten nachweisen, dass die Messung nicht stimmt.

6.2 Bei der Berechnung werden nicht berücksichtigt:

  • angekündigte Wartungsarbeiten, die mindestens 2 Werktage im Voraus mitgeteilt wurden;
  • dringende Wartung zur Behebung eines Sicherheitsproblems;
  • Störungen bei Internet- oder Telefonanbietern, die Servaro nicht beeinflussen kann;
  • Störungen, die der Kunde oder seine Benutzer verursachen;
  • höhere Gewalt nach Artikel 20.

6.3 Servaro legt Wartungsarbeiten möglichst außerhalb der Arbeitszeiten und hält sie so kurz wie möglich.

6.4 Erreicht Servaro die 99,5 % in zwei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten nicht, kann der Kunde den Vertrag mit sofortiger Wirkung beenden. Der Kunde muss dies innerhalb von 30 Tagen nach dem zweiten Monat tun.

6.5 Support gibt es per Telefon (0800 5005) und E-Mail (info@servaro.nl), montags bis freitags von 8:30 bis 17:00 Uhr niederländischer Zeit, außer an niederländischen Feiertagen. Support außerhalb dieser Zeiten, etwa rund um die Uhr an 7 Tagen die Woche, ist eine individuelle Vereinbarung gegen Aufpreis.

Artikel 7. Konten und Anmeldung

7.1 Der Kunde legt Konten für seine Benutzer an. Ein Konto ist persönlich. Benutzer dürfen ihr Konto nicht teilen.

7.2 Jeder Benutzer muss sich mit Zwei-Faktor-Authentifizierung anmelden. Das ist Pflicht und lässt sich nicht abschalten.

7.3 Der Kunde kann die Anmeldung über Microsoft Entra ID wählen. Dann gelten zusätzlich die Bedingungen von Microsoft. Der Kunde regelt dies selbst mit Microsoft.

7.4 Der Kunde sorgt dafür, dass Benutzer ihre Anmeldedaten geheim halten. Vermutet der Kunde, dass jemand anderes Zugang hat, sperrt er das Konto und meldet dies Servaro unverzüglich.

7.5 Der Kunde entscheidet, welche Berechtigungen jeder Benutzer hat. Der Kunde entfernt die Konten von Personen, die nicht mehr für ihn arbeiten.

7.6 Der Kunde bestimmt, welche seiner eigenen Kunden Zugang zum Kundenportal erhalten und welche Daten sie sehen.

Artikel 8. Was der Kunde tun muss und nicht tun darf

8.1 Der Kunde sorgt dafür, dass die eingegebenen Daten richtig und vollständig sind und dass er diese Daten verwenden darf.

8.2 Der Kunde gibt keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten in den Dienst ein. Dazu gehören zum Beispiel Daten über Gesundheit, Religion, ethnische Herkunft, politische Meinungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Sexualleben, biometrische Daten oder Strafregister. Der Kunde gibt auch keine niederländischen Bürgerservicenummern (BSN) in den Dienst ein. Das gilt auch für Notizen, Fotos und Anhänge.

8.3 Der Kunde schaltet die Standortfunktion (GPS) nur ein, wenn er dies darf. Der Kunde informiert seine Mitarbeiter und holt, soweit erforderlich, vorab die Zustimmung des Betriebsrats ein.

8.4 Der Kunde nutzt den Dienst nicht:

  • im Widerspruch zum Gesetz oder zu den Rechten anderer;
  • zur Verbreitung von Viren oder schädlichen Dateien;
  • um den Dienst ohne schriftliche Erlaubnis von Servaro zu überlasten, auf Schwachstellen zu testen oder zu umgehen;
  • zum Versand von Spam oder unerwünschten Nachrichten.

8.5 Der Kunde ist verantwortlich für das, was seine Benutzer und Portalbenutzer im Dienst tun.

8.6 Der Kunde sorgt für eigene Geräte, Internetverbindung und Browser, die für den Dienst geeignet sind.

Artikel 9. SMS und angemessene Nutzung

9.1 SMS sind in jedem Paket unbegrenzt enthalten, im Rahmen einer angemessenen Nutzung.

9.2 Angemessene Nutzung bedeutet SMS, die mit der Arbeit im Dienst zusammenhängen, etwa Terminbestätigungen, Erinnerungen und Benachrichtigungen an die eigenen Kunden des Kunden. Marketing- oder Massennachrichten sind nicht enthalten.

9.3 Versendet ein Kunde weit mehr SMS, als für einen Betrieb seiner Größe üblich ist, nimmt Servaro zuerst Kontakt auf. Gemeinsam suchen wir eine Lösung. Gelingt das nicht, darf Servaro nach schriftlicher Ankündigung mit 14 Tagen Frist die Anzahl der SMS begrenzen oder einen Preis je Nachricht vorschlagen. Der Kunde kann dann kündigen.

Artikel 10. Funktionen mit künstlicher Intelligenz (KI)

10.1 Einige Funktionen nutzen KI, etwa um Sprache in Text umzuwandeln oder den Inhalt eines Serviceberichts vorzuschlagen.

10.2 KI macht nur einen Vorschlag. Ein Mensch muss den Vorschlag prüfen und freigeben, bevor er gespeichert oder gesendet wird. Der Kunde bleibt für das verantwortlich, was er freigibt.

10.3 Für KI nutzt Servaro nur Dienste, die Daten innerhalb der Europäischen Union verarbeiten. Diese sind im Auftragsverarbeitungsvertrag aufgeführt.

10.4 Servaro verwendet Kundendaten nicht zum Training von KI-Modellen und lässt dies auch durch andere nicht zu.

10.5 Der Kunde kann die KI-Funktionen in den Einstellungen für seine gesamte Umgebung abschalten.

Artikel 11. Sicherheit

11.1 Servaro trifft angemessene Maßnahmen zur Sicherung des Dienstes und der Kundendaten. Die Maßnahmen sind in Anlage 2 zum Auftragsverarbeitungsvertrag beschrieben.

11.2 Servaro erstellt regelmäßig Backups. Backups dienen dazu, den Dienst nach einer Störung wiederherzustellen, nicht als Archiv für den Kunden.

11.3 Fällt der Kunde unter das niederländische Cybersicherheitsgesetz (Cyberbeveiligingswet), stellt Servaro auf Anfrage angemessene Informationen über seine Sicherheit bereit, damit der Kunde seine eigenen Pflichten erfüllen kann. Kostet dies viel Zeit, darf Servaro die Kosten vorab in einem Angebot nennen.

Artikel 12. Preise und Zahlung

12.1 Alle Preise verstehen sich in Euro und zzgl. MwSt.

12.2 Servaro rechnet monatlich im Voraus ab. Der Kunde zahlt über Mollie, per Lastschrift oder mit einer anderen Zahlungsart, die Servaro anbietet. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen zu bezahlen.

12.3 Zahlt der Kunde nicht rechtzeitig, sendet Servaro eine Mahnung mit einer neuen Zahlungsfrist von 14 Tagen. Zahlt der Kunde dann immer noch nicht, schuldet er die gesetzlichen Handelszinsen und angemessene Inkassokosten.

12.4 Einwände gegen eine Rechnung meldet der Kunde innerhalb von 30 Tagen. Den unstrittigen Teil zahlt der Kunde wie üblich.

12.5 Bereits bezahlte Monate werden nicht erstattet, es sei denn, diese Bedingungen sehen dies vor.

Artikel 13. Preisindexierung

13.1 Servaro darf die Preise einmal je Kalenderjahr entsprechend dem Verbraucherpreisindex (CPI, alle Haushalte) des niederländischen Statistikamts (CBS) anpassen. Die Erhöhung ist nicht höher als der Anstieg des CPI über die letzten 12 Monate, für die Zahlen vorliegen.

13.2 Servaro kündigt die Indexierung mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten an.

13.3 Ist der Kunde nicht einverstanden, kann er zu dem Zeitpunkt kündigen, ab dem die neuen Preise gelten.

13.4 Andere Preiserhöhungen kündigt Servaro mindestens 60 Tage im Voraus an. Auch dann kann der Kunde zum Zeitpunkt der Erhöhung kündigen.

Artikel 14. Aussetzung des Dienstes

14.1 Servaro darf den Dienst für den Kunden vorübergehend einstellen (aussetzen), wenn:

  • der Kunde 30 Tage nach Fälligkeit noch nicht bezahlt hat; oder
  • der Kunde in schwerwiegender Weise gegen diese Bedingungen verstößt, etwa gegen die Verbote in Artikel 8.4.

14.2 Servaro tut dies erst, nachdem Servaro den Kunden schriftlich gewarnt und ihm mindestens 14 Tage zur Abhilfe gegeben hat. Während der Aussetzung bleiben die Kundendaten erhalten, und der Kunde kann seine Daten weiterhin exportieren.

14.3 Nur bei einer unmittelbaren Gefahr für die Sicherheit des Dienstes oder für andere Kunden darf Servaro ein Konto oder eine Funktion sofort sperren. Servaro informiert den Kunden dann so schnell wie möglich und nennt den Grund.

14.4 Servaro nimmt den Dienst wieder auf, sobald der Grund für die Aussetzung entfallen ist.

Artikel 15. Laufzeit und Kündigung

15.1 Der Vertrag läuft monatlich und verlängert sich jeden Monat.

15.2 Der Kunde kann jederzeit kündigen, im Dienst oder per E-Mail an info@servaro.nl. Die Kündigung wird zum Ende des laufenden Monats wirksam.

15.3 Servaro kann mit einer Frist von 3 Monaten kündigen.

15.4 Servaro und der Kunde können den Vertrag auflösen, wenn die andere Partei eine wesentliche Pflicht nicht erfüllt, nachdem diese Partei eine schriftliche Abmahnung mit einer angemessenen Frist von mindestens 14 Tagen zur Abhilfe erhalten hat.

15.5 Servaro und der Kunde können den Vertrag mit sofortiger Wirkung beenden, wenn die andere Partei in Konkurs geht, einen Zahlungsaufschub erhält oder ihren Geschäftsbetrieb einstellt.

15.6 Nach dem Ende des Vertrags gilt für die Kundendaten Artikel 17.

Artikel 16. Eigentum und geistiges Eigentum

16.1 Die Kundendaten gehören dem Kunden. Servaro erhält nur das Recht, die Kundendaten zur Erbringung des Dienstes zu verwenden, wie im Auftragsverarbeitungsvertrag festgelegt.

16.2 Servaro darf Daten über die Nutzung des Dienstes erheben, etwa wie oft eine Funktion genutzt wird, um den Dienst zu verbessern. Diese Daten lassen sich nicht auf eine Person oder einen Kunden zurückführen.

16.3 Die Software, das Design, die Anleitungen und andere Materialien von Servaro bleiben Eigentum von Servaro oder seinen Lieferanten. Während des Vertrags erhält der Kunde das Recht, den Dienst für den eigenen Betrieb zu nutzen. Dieses Recht ist nicht übertragbar.

16.4 Der Kunde darf die Software nicht kopieren, nachbauen, dekompilieren oder weiterverkaufen, soweit das Gesetz dies nicht erlaubt.

16.5 Gibt der Kunde Ideen oder Vorschläge für den Dienst, darf Servaro sie kostenlos verwenden.

Artikel 17. Vertragsende, Export und Anbieterwechsel

17.1 Der Kunde kann seine Kundendaten jederzeit selbst exportieren, auch während des Vertrags. Das ist im CSV- und JSON-Format möglich, mit den Dateien (etwa Fotos und Unterschriften) im Originalformat. Der Kunde kann auch die API nutzen.

17.2 Möchte der Kunde zu einem anderen Anbieter oder zu eigenen Systemen wechseln, teilt er dies Servaro mit. Die Kündigungsfrist ist nie länger als die Kündigungsfrist in Artikel 15.2 und in jedem Fall nicht länger als 2 Monate.

17.3 Nach dem Ende des Vertrags hat der Kunde eine Übergangsfrist von 30 Tagen. In dieser Zeit kann sich der Kunde noch anmelden, um seine Daten einzusehen und zu exportieren. Neue Daten lassen sich nicht mehr eingeben. Der Kunde kann Servaro bitten, diese Frist einmal zu verlängern, wenn dies für den Wechsel nötig ist.

17.4 Servaro hilft dem Kunden beim Wechsel. Servaro erklärt die Exportdateien und ihren Aufbau und arbeitet in angemessenem Umfang mit dem neuen Anbieter zusammen. Servaro berechnet dafür keine Wechselkosten.

17.5 Alle Kundendaten lassen sich exportieren. Ausgenommen sind nur die eigenen internen Daten von Servaro, etwa der Quellcode, die Serverprotokolle und die Sicherheitseinstellungen, weil ihr Export die Sicherheit oder die Geschäftsgeheimnisse von Servaro gefährden würde.

17.6 Nach der Übergangsfrist löscht Servaro die Kundendaten innerhalb von 30 Tagen, wie im Auftragsverarbeitungsvertrag festgelegt. Der Kunde kann die Löschung auch früher verlangen. Daten in Backups verschwinden automatisch, wenn die Backups überschrieben werden. Das Audit-Log bewahrt Servaro bis zu 7 Jahre auf, wie im Auftragsverarbeitungsvertrag festgelegt.

17.7 Ist ein Wechsel aus technischen Gründen nicht innerhalb von 30 Tagen möglich, meldet Servaro dies innerhalb von 14 Werktagen und nennt den Grund. Servaro schlägt dann eine andere Frist von höchstens 7 Monaten vor. Der Dienst funktioniert in dieser Zeit weiter.

17.8 Diese Regeln folgen dem Data Act (Verordnung (EU) 2023/2854). Gibt der Data Act dem Kunden mehr Rechte, gelten diese Rechte.

Artikel 18. Vertraulichkeit

18.1 Servaro und der Kunde halten vertrauliche Informationen der anderen Partei geheim. Informationen sind vertraulich, wenn dies angegeben ist oder sich aus der Art der Informationen ergibt. Kundendaten sind immer vertraulich.

18.2 Dies gilt nicht für Informationen, die bereits öffentlich sind, die eine Partei bereits hatte oder die eine Partei aufgrund des Gesetzes oder einer gerichtlichen Entscheidung offenlegen muss. Im letzteren Fall informiert diese Partei die andere zuerst, soweit zulässig.

18.3 Servaro lässt seine Mitarbeiter und Lieferanten, die Kundendaten einsehen können, eine Vertraulichkeitserklärung unterzeichnen.

18.4 Die Vertraulichkeitspflicht gilt auch nach dem Ende des Vertrags fort.

Artikel 19. Haftung

19.1 Haftet Servaro für einen Schaden des Kunden, dann nur für unmittelbare Schäden. Unmittelbare Schäden sind:

  • Sachschäden;
  • angemessene Kosten zur Feststellung von Ursache und Umfang des Schadens;
  • angemessene Kosten zur Begrenzung oder Verhinderung des Schadens;
  • angemessene Kosten zur Wiederherstellung von Kundendaten aus dem letzten Backup.

19.2 Servaro haftet nicht für mittelbare Schäden, etwa entgangenen Gewinn, entgangene Einsparungen, Schäden durch Betriebsunterbrechung oder von Dritten verhängte Bußgelder.

19.3 Die Gesamthaftung von Servaro je Jahr übersteigt nie die Entgelte, die der Kunde in den 12 Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis an Servaro gezahlt hat. Eine Reihe zusammenhängender Ereignisse gilt als ein Ereignis.

19.4 Während einer kostenlosen Testphase haftet Servaro nicht.

19.5 Die Beschränkungen in diesem Artikel gelten nicht, wenn der Schaden auf Vorsatz oder bewusste Leichtfertigkeit der Geschäftsleitung oder der leitenden Angestellten von Servaro zurückgeht.

19.6 Der Kunde muss den Schaden so schnell wie möglich schriftlich melden, in jedem Fall innerhalb von 12 Monaten nach seiner Entdeckung. Danach erlischt der Anspruch auf Schadensersatz.

19.7 Servaro haftet erst, nachdem der Kunde Servaro schriftlich in Verzug gesetzt und eine angemessene Frist zur Abhilfe gesetzt hat, es sei denn, eine Abhilfe ist nicht mehr möglich.

19.8 Der Kunde stellt Servaro von Ansprüchen Dritter frei, die daraus entstehen, dass der Kunde Artikel 8 nicht einhält.

Artikel 20. Höhere Gewalt

20.1 Servaro muss seine Pflichten nicht erfüllen, wenn dies auf höhere Gewalt zurückgeht. Höhere Gewalt ist eine Ursache außerhalb des Einflussbereichs von Servaro, etwa ein großer Ausfall des Strom- oder Internetnetzes, eine Naturkatastrophe, Krieg, eine Pandemie oder eine behördliche Maßnahme.

20.2 Eine Störung bei einem Lieferanten von Servaro gilt nur dann als höhere Gewalt, wenn Servaro diesen Lieferanten sorgfältig ausgewählt hat und die Störung nicht verhindern konnte.

20.3 Dauert die höhere Gewalt länger als 30 Tage, können Servaro und der Kunde den Vertrag schriftlich beenden. Bereits Geleistetes wird bezahlt. Für den Zeitraum danach erstattet Servaro im Voraus gezahlte Beträge.

Artikel 21. Änderung dieser Bedingungen

21.1 Servaro darf diese Bedingungen ändern. Servaro kündigt eine Änderung mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten an, per E-Mail an den Ansprechpartner des Kunden und im Dienst. Servaro erklärt in klarer Sprache, was sich ändert.

21.2 Ist der Kunde nicht einverstanden, kann er den Vertrag zu dem Zeitpunkt kündigen, an dem die Änderung in Kraft tritt. Er zahlt dann nicht mehr nach den neuen Bedingungen.

21.3 Eine Änderung, die nur zum Vorteil des Kunden ist oder die ein neues Gesetz verlangt, darf früher in Kraft treten. Das Kündigungsrecht gilt auch bei einer Änderung, die ein neues Gesetz verlangt.

Artikel 22. Übertragung

22.1 Der Kunde darf den Vertrag nur mit schriftlicher Zustimmung von Servaro auf eine andere Partei übertragen.

22.2 Servaro darf den Vertrag auf ein anderes Unternehmen übertragen, das den Dienst übernimmt. Servaro kündigt dies vorab an. Der Kunde kann dann kündigen.

Artikel 23. Anwendbares Recht und zuständiges Gericht

23.1 Auf den Vertrag ist niederländisches Recht anwendbar. Das UN-Kaufrecht (CISG) gilt nicht.

23.2 Servaro und der Kunde versuchen zuerst, eine Streitigkeit gemeinsam zu lösen.

23.3 Gelingt das nicht, entscheidet das Bezirksgericht (Rechtbank) Rotterdam. Sachen, die unter das Kantongericht (kantonrechter) fallen, gehen an das zuständige Kantongericht.


Netwerkplek IT B.V., handelnd unter dem Namen Servaro · Veersedijk 59, 3341 LL Hendrik-Ido-Ambacht, Niederlande · KvK 85523968 · info@servaro.nl · 0800 5005

Servaro, ein Teil von Netwerkplek

Planung, Aufträge, Prüfungen und Rechnungen für Installations-, Service- und Prüfbetriebe.

Servaro ist ein Produkt von Netwerkplek IT B.V.
Handelsregister (KvK) 85523968

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